
Bedrucktes Klebeband wird hauptsächlich für Produktverpackungen wie das Verschließen von Kartons, Bündeln und Etikettieren verwendet. Bedrucktes Verpackungsband erfordert eine gute Haftung, eine gewisse Festigkeit und Zähigkeit, um die Festigkeit und Luftdichtheit der Verpackung zu gewährleisten. Welche Testmethoden gibt es also für bedruckte Klebebänder?
① Druckqualitätsprüfung: Eine visuelle Prüfung in Kombination mit Standardfarbkarten, Lupen und anderen Werkzeugen wird verwendet, um die Klarheit, Farbe und Registrierungsgenauigkeit von gedruckten Mustern und Texten zu bewerten. Zur Erkennung von Farbabweichungen kann zur präzisen Messung ein Kolorimeter eingesetzt werden; Der Farbunterschied zum Standardfarbmuster sollte dem angegebenen Bereich entsprechen.
② Inspektion der Bandoberfläche und Kantenqualität: Beobachten Sie die Bandoberfläche unter natürlichen oder normalen Lichtbedingungen visuell auf Mängel wie Blasen, Partikel, Falten, Kratzer und Delaminierung sowie darauf, ob die Kanten sauber, gewellt oder ungleichmäßig in der Breite sind. Bei kleineren Defekten können Vergrößerungsgeräte wie Mikroskope zur Beobachtung eingesetzt werden.
① Breitenmessung: Messen Sie die Breite mit Messwerkzeugen der erforderlichen Genauigkeit (z. B. Messschieber, Mikrometer usw.) an verschiedenen Stellen des Bandes. Nehmen Sie den Durchschnittswert als Bandbreite. Das Messergebnis sollte den Nennwert- und Toleranzanforderungen entsprechen.
② Längenmessung: Rollen Sie das Band mit gleichmäßiger Geschwindigkeit vom Kern ab. Verwenden Sie einen Meterzähler oder ein anderes Längenmessgerät, um die tatsächliche Länge des Bandes zu messen. Der gemessene Wert sollte nicht kleiner als die Nennlänge sein.
③ Dickenmessung: Verwenden Sie ein Dickenmessgerät, um die Dicke an verschiedenen Stellen des Bandes zu messen, einschließlich der Substratdicke und der Gesamtdicke (Substrat + Klebstoffdicke). Die Messgenauigkeit des Dickenmessgeräts sollte den Testanforderungen entsprechen und die Messergebnisse müssen den in der Produktnorm festgelegten Dickenbereich und Gleichmäßigkeitsanforderungen entsprechen.
① Zugfestigkeits- und Bruchdehnungstest: Schneiden Sie gemäß den einschlägigen Normen eine Probe einer bestimmten Größe aus dem Band und führen Sie einen Zugtest auf einer Universalprüfmaschine mit der angegebenen Zuggeschwindigkeit durch. Notieren Sie den maximalen Kraftwert beim Bruch (d. h. die Zugfestigkeit) und die Bruchdehnung (berechnen Sie die Bruchdehnung). Der Testprozess sollte die Umgebungsbedingungen wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit streng kontrollieren, um die Genauigkeit der Testergebnisse sicherzustellen.
② Anfänglicher Klebrigkeitstest: Bei der üblicherweise verwendeten Kugelrollmethode für den anfänglichen Klebrigkeitstest wird eine Stahlkugel einer bestimmten Größe auf ein geneigtes Klebeband gelegt und die Rollstrecke oder Stoppposition der Kugel beobachtet, um die anfängliche Klebrigkeit des Bandes zu beurteilen. Die Prüfgeräte sollten den Standardanforderungen entsprechen und müssen vor jedem Test kalibriert werden.
③ Haftklebetest: Mit einem Haftklebetester wird die Klebebandprobe auf eine bestimmte Testplatte geklebt und ein bestimmter Druck ausgeübt. Anschließend wird die Testplatte vertikal aufgehängt und das Band unter festgelegten Temperatur- und Zeitbedingungen auf Phänomene wie Ablösung oder Verschiebung untersucht, um festzustellen, ob die Klebekraft des Bandes den Anforderungen entspricht. Die Genauigkeit und Stabilität des Haftfestigkeitstesters haben einen erheblichen Einfluss auf die Testergebnisse und erfordern eine regelmäßige Wartung und Kalibrierung.
④ Schälfestigkeitstest: Die Klebebandprobe wird auf die Oberfläche des zu verklebenden Objekts geklebt. Bei der angegebenen Abziehgeschwindigkeit und dem angegebenen Abziehwinkel wird eine Zugprüfmaschine verwendet, um das Klebeband von der Oberfläche abzuziehen. Die Kraftänderung beim Schälen wird aufgezeichnet und die durchschnittliche Schälfestigkeit berechnet. Der Schlüssel zur Schälfestigkeitsprüfung liegt in der Sicherstellung der Qualität der Probenhaftung, der Genauigkeit der Schälgeschwindigkeit und des Schälwinkels sowie der Präzision der Prüfgeräte.
① Gefahrstoffgrenzwerterkennung in Klebstoffen: Chemische Analysemethoden wie Gaschromatographie-Massenspektrometrie (GC-MS) und Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (HPLC) werden zur qualitativen und quantitativen Analyse von Schadstoffen wie Formaldehyd, Benzol, Toluol und Xylol in Klebstoffen eingesetzt. Die Testergebnisse sollten den in den nationalen Normen festgelegten Grenzwerten entsprechen. Der Testprozess muss strikt gemäß den einschlägigen Standardarbeitsanweisungen durchgeführt werden, um die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Testdaten sicherzustellen.
② Chemischer Korrosionsbeständigkeitstest: Die Bandprobe wird in ein chemisches Reagenz mit einer bestimmten Konzentration und Temperatur eingetaucht. Die Veränderungen im Erscheinungsbild des Bandes werden über einen bestimmten Zeitraum regelmäßig beobachtet (z. B. Schwellung, Verfärbung, Delaminierung usw.) und die Änderungen der physikalischen Eigenschaften des Bands (z. B. Zugfestigkeit, Schälfestigkeit usw.) werden getestet, um die chemische Korrosionsbeständigkeit des Bands zu beurteilen. Art, Konzentration, Eintauchzeit und Temperatur der im Test verwendeten chemischen Reagenzien sollten entsprechend der vorgesehenen Verwendungsumgebung des Bandes und den relevanten Standards bestimmt werden.
① Abbaubarkeitstest: Für biologisch abbaubare bedruckte Bänder werden geeignete Testmethoden basierend auf ihren Abbaumethoden verwendet (z. B. biologischer Abbau, Photoabbau, Hydrolyse usw.). Beispielsweise kann der biologische Abbaubarkeitstest die Bandprobe in einem bestimmten Boden oder einer Kompostierungsumgebung vergraben und den Massenverlust, Änderungen der mechanischen Eigenschaften und Abbauprodukte des Bandes über einen bestimmten Zeitraum überwachen, um zu beurteilen, ob seine biologische Abbaubarkeit den Standardanforderungen entspricht. Der Testprozess muss tatsächliche Umgebungsbedingungen simulieren und die Testparameter streng kontrollieren.
② Bewertung der Recyclingfähigkeit: Durch die Analyse der Materialzusammensetzung des bedruckten Bandes und deren Kombination mit vorhandenen Recyclingtechnologien werden die Machbarkeit und Methoden des Recyclings bewertet. Beispielsweise kann für bedruckte Klebebänder mit Kunststofffoliensubstraten ihre Kompatibilität und Verarbeitbarkeit in Kunststoffrecyclingsystemen anhand ihres Materialtyps (z. B. BOPP, PET usw.) analysiert werden.
③ Schwermetallgehaltserkennung: Der Gehalt an Schwermetallen (Blei, Quecksilber, Cadmium, Chrom usw.) im bedruckten Band wird mithilfe von Instrumenten wie Atomabsorptionsspektrometrie (AAS) und induktiv gekoppelter Plasmamassenspektrometrie (ICP-MS) erfasst. Die Testergebnisse sollten unter den in den nationalen Normen festgelegten Grenzwerten liegen. Der Testprozess muss den Probenvorbereitungs- und Analysemethoden der relevanten Standards folgen, um die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Testergebnisse sicherzustellen.